Nichts braucht Ihnen peinlich zu sein. Und das ist es auch nicht mehr, sobald Sie den Mut aufgebracht haben, das „Unaussprechliche“ auszusprechen.
Es gibt viel mehr Menschen, als man glaubt, die Schwierigkeiten in ihrer Sexualität erleben, sei es aufgrund von psychischen, emotionalen oder physischen Faktoren. Es gilt dabei, den Grund herauszufinden und möglicherweise auch zu erlernen, Dinge zu akzeptieren.
Sexuelle Störungen können vorübergehender Art sein. Wenn die betroffene Person bzw. die Partnerschaft dadurch belastet wird, entsteht im Laufe der Zeit ein Leidensdruck. Niemand sollte leiden, darum packen Sie das Thema an!
Ziel ist es ebenfalls, ein besseres Verständnis für die eigenen Bedürfnisse und Wünsche zu entwickeln um gesunde, erfüllende, sexuelle Beziehungen leben zu können.
Lustlosigkeit, auch Appetenzstörung genannt, ist eines der häufigsten Themen in der Sexualtherapie. Dass in längeren Beziehungen in der Regel das sexuelle Begehren abnimmt, findet in Studien Bestätigung, und muss keinen Krankheitswert haben. Manchmal entwickelt sich dann ein ausgeklügeltes Vermeidungsverhalten gegen sexuelle Situationen.
Nur wenige Paare sprechen offen und frei über ihre eigenen, sexuellen Wünsche und über die gemeinsame Erfüllung. Oft gibt es Ängste und Unsicherheiten, manchmal kommt es zu gegenseitigen Verletzungen, über die ebenfalls nicht gesprochen wird.
Sicher ist eines, dass Sie darüber reden sollten, damit für niemanden ein Leidensdruck entsteht.
Haben Sie MUT!